Ausbildung

Wir verbinden die berufliche Integration junger Menschen und soziales Engagement mit professionellem Handwerk und Dienstleistung.

In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter Mühldorf und dem Europäischen Sozialfonds werden im AWO Projektehaus JAGUS sozial benachteiligte, arbeitslose Jugendliche mit schlechten Chancen auf dem Ausbildungsmarkt sowie Lehrstellenabbrecher/innen in folgenden Berufen ausgebildet:

  • Maler (m/w)
  • Raumausstatter (m/w)
  • Schreiner/in / Fachpraktiker/in Holzverarbeitung (m/w)
  • Friseur (m/w)
  • Verkäufer (m/w)
  • Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice (m/w)

Die Ausbildungen werden im Rahmen von BaE (Ausbildung in außerbetrieblichen Einrichtung) und einem ESF (Europäischer Sozialfonds) geförderten Projekt durchgeführt. Die Ausbildung erfolgt in jedem Beruf für 5-9 Lehrlinge durch einen qualifizierten und erfahrenen Meister im eigenen Handwerksbetrieb, der marktorientiert unter realen Bedingungen arbeitet.

Theoretische Ausbildung/Stützunterricht:
Die Auszubildenden besuchen die jeweilige Berufsschule und nehmen an den erforderlichen überbetrieblichen Ausbildungslehrgängen teil. Alle Auszubildenden erhalten in kleinen Lerngruppen theoretischen Stützunterricht, der sich am individuellem Bedarf der Jugendlichen orientert. Durch die erfahrenen Lehrkräfte wird der Berufsschulstoff wiederholt und intensiv auf Schulaufgaben und Prüfungen vorbereitet.

Praktische Ausbildung:
Die Ausbildungen im AWO Projektehaus JAGUS erfolgen in professionell ausgestatteten Werkstätten. Neben der Herstellung marktfähiger Produkte bzw. qualifizierter Dienstleistung werden die Auszubildenden intensiv und gezielt auf die praktischen Prüfungen vorbereitet. Die Ausbildungsverträge werden von den zuständigen Stellen eingetragen und die Prüfungen vor den jeweiligen Kammern abgelegt.

Pädagogische Betreuung:
Sozialpädagogische Fachkräfte unterstützen die Jugendlichen während der Ausbildung im beruflichen und privaten Bereich. Mit verschiedenen Methoden wird die persönliche Entwicklung gefördert. Ein individueller Förderplan mit Zielvereinbarungen, Förderbedarf und konkreten Handlungsvorgaben dokumentiert den Ausbildungsverlauf. 

Das Ziel ist eine abgeschlossene Berufsausbildung mit der anschließenden Integration auf dem Arbeitsmarkt.